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Ostvärmland: Glitzerndes Binnenmeer, idyllische Waldseen, verzweigte Seensysteme mit gegrabenen Verbindungskanälen, Schleusen und offene Seen. Meilenweite Ausblicke, riesige Wildnisregionen und Landschaften, die die Kräfte der Eiszeit formten. Städte mit pulsierenden Innenstädten und Dörfer mit pittoresken historischen Gebäuden. Dazu Unmengen von Aktivitäten, Events und Ausflugszielen. Dies alles erwartet dich in Ostvärmland, einer schönen und sagenumwobenen Region.

Geschichte, Kultur, atemberaubende Natur und großartige Events heißen dich in Filipstad willkommen. Filipstad ist die zweitälteste Stadt Värmlands mit Stadprivilegien von 1611.

 

Gegründet wurde sie von Karl IX., dessen Sohn Karl Filip ihr den Namen gab. Die Stadt wird in erster Linie mit dem Knäckebrothersteller Wasabröd und dem Poeten Nils Ferlin verbunden. Aber auch einer der größten Erfinder Schwedens, John Ericsson, wurde am 31. Juli 1803 hier geboren.

Storfors wird insbesondere durch waldbedeckte Anhöhen und das faszinierende, 65 km lange Seensystem Bergslagen-Kanal geprägt, das im Sommer ideal für Boots-, Kanu- und Angeltouren ist. Bei günstigen Wetterverhältnissen im Winter werden auf diesem Seensystem Routen für Tourenschlittschuhläufer geräumt. Lohnend ist auch die Region Bjurbäcken mit sehenswerten Schleusen, traditionsreichem Hüttenwerksgelände, dem berühmten Internat Lundsberg, Galerie, Café und einem 9-Loch-Golfplatz. Spruthuset in Storfors beherbergt heute Värmlands Brandhistoriska Museum, Kunstausstellungen in der Galerie Galejan, Heimatspiele in Bjurtjärn, Musik am Bergslagen-Kanal und der Markt in Storfors sind einige der lohnenden Veranstaltungen.


Das Sommeridyll Kristinehamn am Vänern bietet herrliche Bade- und Angelmöglichkeiten, wobei das Angeln auf Binnenseelachs Weltruf genießt. Kristinehamn ist Ausgangspunkt für Bootsausflüge zu Badeplätzen, Naturreservaten und vieles mehr. Die 15 Meter hohe Pablo-Picasso-Skulptur gilt als ein Symbol für die Stadt.

Karlskoga, die Stadt in der einst Alfred Nobel lebte und wirkte, liegt wunderschön am See Möckeln. Hier wurde seinerzeit der heute weltberühmte Nobelpreis initiiert. Das Festival "Strandtage" sowie die vielen anderen Musik- und Motorsportevents in Karlskoga sind immer einen Besuch wert. In der Abenteuerstadt Karlskoga nimmt man das Spielen ernst, ganz gleich ob drinnen oder in der Wildmark stattfindet. Wichtig sind hierbei das Teambuilding-Konzept und der Spaß an der Sache.
Im Stadtkern gruppieren sich an die hundert Läden um den Marktplatz Alfred Nobels Torg, der beliebter Treffpunkt für Einwohner und Besucher ist.

Die Gemeinde Degerfors ist ein Industriestandort, umgeben von herrlicher Natur. Fußball ist hier wichtiger Teil der Kultur. Eine Fußballakademie befindet sich derzeit im Aufbau. Bekannt ist auch das Naturreservat Sveafallen mit Relikten aus der letzten Eiszeit. Wanderpfade erschließen die verwunschene Natur. Weitere bedeutende Naturgebiete: Lidetorpsmon, Gryten, Fasaskogerna und Vargavidderna.
Der Ort Degerfors liegt am Südufer des Sees Möckeln, der Eisenhüttenort Svartå an den Seen Stor-Björken und Lill-Björken und die Ortschaft Åtorp in einer landwirtschaftlich geprägten Region am See Skagern.
Sehenswert in Åtorp: die Brücke Gamla Bron über den Letälven und die Kirche von Nysund.

In Westvärmland erwarten dich viele lohnende Ausflugsziele und kompetente Aktiv-Veranstalter, die Natur- und Kulturerlebnisse der Extraklasse anbieten. Wer möchte kann auf den Spuren der Künstler wandeln und Museen, Ausstellungen Gedenkhöfe und Ateliers besuchen. Oder lass dich auf Heimatspielen, Märkten oder Festivals von der Erzählfreude der Westvärmländer inspirieren.
Du suchst den ultimativen Adrenalinkick in der Natur? Dann kann ich dir Klettern, Reiten, Angeln, Kajak-, Kanu- oder Draisinefahren empfehlen.

Westvärmland kann mit einigen der schönsten Wassersportregionen Europas aufwarten: vom Binnenmeer Vänern und dem Naturreservat Glaskogen über den Dalsland-Kanal bis hin zu Tausenden von Seen mit über 100 Lagerplätzen. In den letzten Jahren haben Angler aus aller Welt die Region mit ihren vielfältigen Möglichkeiten für sich entdeckt.

Zu Westvärmland gehören die Kommunen Arvika, Eda, Säffle und Årjäng.
In Arvika ist Kultur in allen Formen fest verankert: Was einst durch die Künstlerkolonie am See Racken zum Ausdruck kam, zeigt sich heute im Arvika-­Festival. Besonders sehenswert: Rackstadmuseum, Fahrzeugmuseum und Freilichtmuseum Sägudden. In eine längst vergangene Zeit entführt ebenfalls die historische Festwoche Gammelvala in Brunskog. Lohnend: ein Besuch der Leinenweberei Klässbols Linneväveri mit Shoppingmöglichkeiten. Eda liegt an der norwegischen Grenze und ist durch einen lebhaften Austausch mit dem Nachbar gekennzeichnet. Der Grenzhandel spielt eine große und wichtige Rolle. Das Informationszentrum Morokulien wurde genau auf der Reichsgrenze errichtet, die auf dem Fußboden markiert ist. Besonders sehenswert: Bereitschaftsmuseum Eda Skans Museum und Glashütte Eda. Skifahren dürfen sich im Skizentrum Valfjället auf eine der südlichsten Alpinabfahrten Schwedens mit witzigen Angeboten für Kinder freuen.
Säffle ist Teil der Region Vänerland und verfügt über ein Archipel mit 22.000 Inseln, Inselchen und Schären. Einst segelte hier der legendäre Wikingerkönig Olof Trätälja, auf dessen historischen Fußspuren man noch heute wandeln kann. Besonderst besuchenswert in Säffle: von Echstedska gården, Villa Svansjön und Häljebols Konstgård. Bekannt sind auch die fantastischen Opernaufführungen, die die Säffle Operan veranstaltet.
In Årjäng - ebenfalls eine Grenzgemeinde - ist die Natur stets greifbar. Årjäng ist Teil des Naturparks Nordmarken, der eines der größten Wassersportgebiete Europas darstellt. Große Anziehungspunkte sind das Heimatspiel „Amerikabrevet" und der Markt in Årjäng. Årjäng ist ein Zentrum für den Trabrennsport. Besonders empfehlenswert: ein Besuch des Trabsportmuseum das direkt an der Trabrennbahn mit Restaurant und Streichelzoo liegt. Die Trabrennbahn in Årjäng gilt übrigens als die schönste in Schweden!

Fryksdalen - in Deutschland mitunter auch Frykental genannt - gilt als das Herz Värmlands. Dies wunderschöne Tal liegt mitten in der Provinz und erstreckt sich rund um die sagenumwobenen Frykenseen, mit blauen Bergen im Norden und wogenden Wiesen im Süden. Hier hat man ein besonderes Faible für die schönen Künste: Erzählkunst, Poesie und Musik schaffen eine ganz besondere Atmosphäre, der sich kein Besucher entziehen kann. Literatur-Größen wie Selma Lagerlöf und Göran Tunström ersannen hier einst ihre magischen Geschichten und fesselnden Menschenschicksale. Heute interpretiert der Poet Bengt Berg das värmländische Gemüt, das eine eigenwillige Mischung aus Ästhetik, Wehmut, Sehnsucht und Lebensfreude darstellt. Die hier lebenden Menschen sind offen und gastfreundlich, was Besucher schon beim Empfang spüren werden.

Überhaupt ist man bestens auf Gäste eingestellt: Es warten Campingplätze am See, rote Häuser am Waldesrand, Jugendherbergen in ursprünglicher Umgebung, traditionsreiche Gasthöfe und ein topmodernes Spa-Hotel. Die Esskultur ist ebenso vielfältig: Hausmannskost wie „Motti & Fläsk" genießt man am besten stilecht in einem finnischen Rauchstubenhaus. „Kolbullar" (eine Art Pfannkuchen) schmecken am Lagerfeuer besonders gut. Wer's klassisch mag, gönnt sich ein Gourmet-Abendessen mit Elchsteak und Preiselbeeren in genuin-värmländischem Gasthofambiente.

Große Tanzveranstaltungen, Vergnügungsparks und Diskotheken ziehen Nachtschwärmer an, und auch für Kulturfreunde gibt's wahre Leckerbissen: Mårbacka, Rottneros, Freja-Museum, Sillegården, Sahlströmsgården, Fahrzeugmuseum, finnisches Kulturzentrum - ein Forschungszentrum für das Finnland-Schwedische Kulturerbe - all die malerischen Heimathöfe und gut bewahrt Finnenkaten u.v.a. Fryksdalen lädt zu abwechslungsreichen Ausflügen ein: Wie wär's mit einer Dampferfahrt an Bord der „Freja af Fryken" oder einer erholsamen Reise mit der Fryksdalsbahn - „Schwedens schönster Eisenbahn"? Von Kil im Süden über Sunne und Torsby bis hinauf nach Bograngen im Norden erstreckt sich in Fryksdalen eine herrlich Landschaft, die vielseitige Erlebnisse für Urlauber, bereit hält.

Ganz im Norden präsentiert sich der Klarälven wild und wunderschön. Abenteuerhungrige dürfen sich hier u.a. auf Riverrafting und erstklassige Äschengewässer freuen. Weiter im Süden wird der Fluss ruhiger und lädt zu beschaulichen, wildromantischen Floßfahrten ein. Hier liegt auch das Freizeitcenter Branäs, das ganzjährig Aktivprogramme aller Art bietet. Im Winter ist Branäs mit seiner Gondelseilbahn Anziehungspunkt für Abfahrtsläufer. Långberget, nördlich von Sysslebäck, bietet im Winter ausgezeichnete Langlaufloipen. In der übrigen Jahreszeit reizvolle Wanderwege.

In der Region Hagfors vereinen sich das hügelige Kulturland des Klarälvdalen mit den Wäldern und Gewässern der Region Bergslagen. Hier lockt ein riesiges System von sich windenden Flüsschen und Seen zu fantastischen Kanuabenteuern. Ein Muss für Tierfreunde: das erste Raubtierzentrum Skandinaviens in Råda, wo Interessantes zu den großen Raubtierarten berichtet wird - Wolf, Bär, Vielfraß und Luchs. Die Uddeholm Swedish Rally die das größte Sportevent Schwedens organisiert, hat ihren Sitz im Zentrum von Hagfors.

Auf dem Gelände des Heimatmuseums von Ransäter in Munkfors wird zu Mittsommer eines jeden Jahres das Sing-Lustspiel „Värmlänningarna" aufgeführt. Auch die Spielleutetreffen „Bälgspel vid landsvägskanten" und „Ransätersstämman" sowie Wildmarkmesse, Antik- und Sammlerbörse finden hier statt. In Ransäter lohnen auch die Gedenkhöfe Erlandergården und Geijersgården einen Besuch. Forshaga hat sich dem Angelsport verschrieben: Sportangeln steht hier am Gymnasium und in höheren Bildungsstufen auf dem Stundenplan. 1998 wurde Forshaga zur „Schwedischen Sportangelgemeinde des Jahres" in Schweden ernannt. Das verpflichtet! Machen Sie die Probe aufs Exempel: an einem der vielen kleinen Seen oder beim Lachsangeln im Klarälven. Ebenfalls lohnend: ein Abstecher zum Flößereimuseum Dyvelsten, das über die Flößerei und die Flößer berichtet.

Wahrzeichen der Stadt Karlstad: eine fröhliche, aufgeweckte Kellnerin namens Sola, die im 18. Jh. lebte. „Sola" steht auch als Symbol dafür, dass Karlstad zu den Städten in Schweden mit den meisten Sonnenstunden im Jahr zählt. Die Stadt liegt strategisch günstig, genau dort, wo Klarälven und Vänern aufeinandertreffen. Eine großartige Schärenwelt lädt zu Bootsausflügen und Kajaktouren der Extraklasse ein. Kulturfreunde dürfen sich auf eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft, Shoppingfans auf interessante Läden aller Art und Nachtschwärmer auf ein dynamisches Unterhaltungsangebot freuen.

Hammarö ist mit 54 km² die kleinste Kommune Värmlands. Bis zum Vänern ist es hier nie weit. Die beeindruckenden Ausmaße des Vänern lassen sich von Skagens Fyr ausmachen. Einen Einblick in die Geschichte, genauer gesagt von der jüngeren Eisenzeit bis in die Gegenwart, gewährt eine Kulturwanderung auf Hammars Udde. Hammarö verfügt über mehrere Häfen, die alljährlich Segelwettbewerbe organisieren.

Grums ist altes Kulturland, wovon die aus dem 14. Jh. stammende Burg Edsholm sowie die Eisenverarbeitung in Borgvik zeugen, die bereits im 17. Jh. begann. Von der alten Burg sind heute nur noch die Ruinen in Slottsbronsundet erhalten. Borgvik hingegen hat sich zu einem reizvollen, industriehistorischen Kulturdenkmal mit Herrenhof und Häusern aus Schlacke entwickelt. Värmlands Museum richtete hier in der alten Holzschleiferei ein Zentrum für Denkmalpflege ein.

Der Text und die Bilder wurden dem offiziellen Besucherguide Värmland entnommen und teilweise überarbeitet.


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Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 16. Juni 2011