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Die Entstehung des Vänersee Vor 11.000 Jahren begann die Eiszeit, ihren Griff um den skandinavischen Kontinent zu locker. Die Eiskante zog sich weiter nach Norden zurück. Als aber die Eisschmelze den Teil des Vänersees erreicht hatte,
der heute als Dalbosee bekannt ist, wurde es wieder kälter, und das Eis lag einige Jahunderte still, ehe es schließlich wieder seinen weiteren Rückzug antrat. Dies führte dazu, dass Steine, Kies und Sand sich in einem Streifen an der Eiskante sammelten, und Spuren der Eiszeit sind auch heute noch quer durch Schweden zu entdecken.
Im Vänersee ist die Eisrandzone besonders gut beim Landzipfel Hjortens udde auf der Dalslandseite und beim Riff Hindens rev auf Kålland zu erkennen.
Das Eis zog sich zurück und das Land begann, aus dem Meer aufzutauchen. Anfangs war der Vänersee noch eine Meeresbucht, doch vor 9.000 Jahren war die Landerhöhung so groß, dass die Meeresbucht Vänern vom Meer abgeschnürt und somit zum See wurde. Der Sund zwischen See und Meer entwickelte sich nach und nach zu einem Fluß und wurde zum Göta älv.
Der junge Binnensee war viel größer als der heutige Vänersee. Weite Landstriche, von Värmlandsnäs über das südliche Värmland und südlich an der Grenze zur Landschaft Västergötland, lagen unter Wasser. Die Landerhöhung hält auch heute noch an und beträgt im Durchschnitt 3 mm pro Jahr.
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